Restrukturierung und
Sanierung – Stabilität
sichern und Zukunft gestalten

Die strukturelle Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Unternehmensführung. Als Sparringspartner, Ideengeber und Umsetzungsberater unterstützen wir das Management dabei, Handlungsbedarf schnell zu klären, wirksame Maßnahmen abzuleiten und die Umsetzung konsequent zu begleiten.

Ihre Herausforderung: Anpassung an den Wandel –
die komplexeste Aufgabe der Unternehmensführung

Geschäftsmodelle und Organisationen unterliegen einem permanenten Wandel – getrieben durch neue Technologien, neue Wettbewerber und veränderte Kundenanforderungen. Solange Veränderungen beherrschbar sind, lässt sich der Anpassungsbedarf im Tagesgeschäft steuern. Gewinnen Dynamik und Veränderungsdruck jedoch an Tempo und erfordern tiefere Eingriffe in Strukturen, Prozesse oder Finanzierung, steigt die Komplexität erheblich. In dieser Situation kann externe Expertise helfen, schnell Transparenz zu schaffen, Optionen zu bewerten und die Umsetzung wirksam zu steuern.

Unser Lösungsansatz: Individuelle Lösungen statt Standardrezepte

Die Symptome für einen grundlegenden Anpassungsbedarf ähneln sich häufig – etwa stagnierender Umsatz trotz wachsendem Portfolio, sinkende Profitabilität oder Maßnahmen, die nicht die erhoffte Wirkung entfalten. Für die richtige Lösung gibt es jedoch keine Blaupause. Wir schauen genau hin, stellen die richtigen Fragen und erstellen mit erprobten Methoden eine schnelle und zugleich belastbare Analyse. Darauf aufbauend entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen unternehmensspezifische Maßnahmenpläne und begleiten die Umsetzung konsequent – denn hier beginnt die eigentliche Arbeit.

Leistungsbausteine, Vorgehen und Ergebnisse

Ein erfolgreiches Restrukturierungskonzept betrachtet die Veränderung des Geschäftsmodells ganzheitlich. Dazu berücksichtigen wir alle relevanten Faktoren, zum Beispiel Produktportfolio, Standorte, Prozesse, Kostenstrukturen, IT-Ausstattung und Finanzierungsstrukturen. Nur eine vollständige Betrachtung und ausbalancierte Maßnahmenplanung führt zu Effekten, die auch tatsächlich realisiert werden und das Unternehmen nachhaltig auf Kurs bringen.

In vielen Situationen knüpfen finanzierende Banken die weitere Begleitung an die Vorlage eines Sanierungsgutachtens nach IDW S6. Wir prüfen unabhängig die bereits eingeleiteten bzw. geplanten Maßnahmen und bewerten, ob auf dieser Basis realistisch von einer Verbesserung der Unternehmenssituation ausgegangen werden kann. Ein Kernelement ist eine integrierte Unternehmensplanung, die die zentrale Anforderung – die Erbringung von Zins- und Tilgungsleistungen – nachvollziehbar untermauert.

  • Sachkonten- und Kostenartenstruktur
  • Kostenstellen- und Kostenträgerlogiken
  • Management-Erfolgs- und Deckungsbeitragsrechnungen
  • Standardisierte Abweichungsanalysen bis in die Ergebnisrechnung
Flussdiagramm mit sechs Symbolen und Texten zur Unternehmensanalyse und -planung, verbunden durch Pfeile, mittig ein graues Rechteck mit dem Text 'Leitbild des sanierten Unternehmens'

Im Zuge einer Neuausrichtung ist häufig zu prüfen, welchen wirtschaftlichen oder strategischen Beitrag einzelne Geschäftsbereiche, Standorte oder Tochtergesellschaften leisten. Wir bewerten Handlungsoptionen strukturiert und nachvollziehbar – sowohl quantitativ (finanzielle Auswirkungen für Einheit und Konzern) als auch qualitativ (z. B. Synergieeffekte, Versorgungssicherheit, Außenwirkung).

  • Ausgliederung
  • Verkauf
  • Neuausrichtung
  • Einstellung

In einem fortgeschrittenen Stadium der Unternehmenskrise steigt das Risiko einer Insolvenz. Der Eintritt der Insolvenz verpflichtet die Geschäftsführung, innerhalb von drei Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen, um persönliche Haftungsrisiken zu vermeiden. Gleichzeitig besteht häufig das Ziel, das Unternehmen zu erhalten und Vermögensverluste zu vermeiden – etwa im Rahmen einer Restrukturierung oder eines Verkaufsprozesses. Die Prüfung nach IDW S11 schafft Transparenz, ob Insolvenzgründe vorliegen oder noch Zeit besteht, diese zu vermeiden bzw. vorinsolvenzliche Verfahren (z. B. StaRUG) zu nutzen.